Hoher Emissionsgrad ermöglicht geringere Dämmschichtdicke

Die Oberflächentemperatur der Isolierung über dem Taupunkt zu halten ist der Schlüssel zur effektiven Verhinderung von Tauwasser. Dabei sind die Dämmschichtdicke und die Wärmeleitfähigkeit wichtige Einflussfaktoren, wenn es jedoch um die Kontrolle der Oberflächentemperatur der Isolierung geht, ist der Emissionsgrad der Oberfläche des Dämmstoffes von entscheidender Bedeutung.

Während der Absorptionsgrad die Fähigkeit des Materials bezeichnet, elektromagnetische Wellen aus der Umgebung aufzunehmen, beschreibt der korrelierende Emissionsgrad das Potenzial eines Stoffes, Energie etwa in Form von Wärmestrahlung abzugeben. Durch den hohen Emissionsgrad von nicht reflektierenden dunklen Oberflächen sind diese bestens zur Steuerung der Oberflächentemperatur geeignet. Relativ geringe Dämmdicken können so zur verlässlichen Kontrolle von Tauwasser genutzt werden.

 

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