Interessengruppe für FEF und PEF Dämmstoffe

Effiziente Lösungen für die technische Isolierung

Die CEFEP (European FEF and PEF Interest Group) versteht sich als Interessengemeinschaft für die Anbieter technischer Isolierung. Als Sprachrohr der Branche möchte sie die Vorteile ihrer Produkte europaweit und herstellerneutral kommunizieren. Gegründet wurde die CEFEP unter dem Dach der Güteschutzgemeinschaft Hartschaum e.V. (Celle) im Jahr 2012. Ihre Fachkompetenz zeichnet sich durch die langjährige Marktkenntnis ihrer Mitglieder aus.

Einige EN- und ISO-Standards bieten detaillierte Anleitungen zur Schätzung des Energieverlusts bei Dämmlücken, sprich: wenn Armaturen ungedämmt bleiben.

Je nach Standort, kann ein einziger unisolierter Flansch einen äquivalenten Wärmeverlust von 3 bis 5 m eines ungedämmten Rohres entsprechen.

Die EN ISO 12241:2008 zeigt auf, dass, je nach Standort, ein einziger unisolierter Flansch einen äquivalenten Wärmeverlust wie 3 bis 5 m eines geraden ungedämmten Rohres haben kann – dies bedeutet eine Steigerung des Energieverlusts von 300% bis max. 500%.

Diese Energieverluste durch Dämmlücken können durch andere Maßnahmen nicht wieder ausgeglichen werden. Eine Verbesserung der Dämmdicke auf geraden Rohrleitungsteilen oder die Verwendung von Dämmstoffen mit günstigeren Wärmeleitfähigkeiten bringt im Vergleich zur Isolation der Flansche und anderen Armaturen nur eine marginale Verbesserung.

Flexible Isolierung, die einfache Lösung bei Dämmlücken

Flexible Isolierung, die einfache Lösung bei Dämmlücken

Ein Dämmsystem ist nur so effizient, wie sein schwächstes Glied, so dass die Dämmung aller Armaturen unerlässlich ist. Diese Elemente weisen oft eine schwierige Geometrie auf, flexible Isoliermaterialien, welche einfach und passend gefertigt werden können, sollten daher die erste Wahl für alle Baubeteiligten sein.

FEF und PEF Dämmmaterialien sind äußerst flexibel, womit eine Isolierung der kompliziertesten Armaturen möglich wird. Sie bieten auch weitere entscheidende Vorteile: Dämmmaterialien aus FEF und PEF können leicht ohne spezielle Werkzeuge in die benötigten Größen zugeschnitten werden, einzig und allein ein scharfes Messer ist dafür notwendig. Die Materialien sind komplett frei von Staub und Fasern, was ein „sauberes“ Arbeiten gewährleistet. Auch das Arbeitsumfeld wird nicht durch Verschmutzungen belastet.

Die Dämmung aller Teile eines Rohrleitungssystems ist mit Produkten aus Elastomer- und Polyethylenschaum leicht zu bewerkstelligen. Aufgrund ihrer Flexibilität und der geschlossenen Zellstruktur können sie einfach zugeschnitten und so auf Anlagenteile appliziert werden. Nur wenn alle Teile eines Rohrleitungssystems gemäß dem anerkannten technischen Regelwerk gedämmt sind, ist ein effizientes Arbeiten und Funktionieren der Gebäudetechnik gewährleistet. So wird jeden Tag Energie und CO2 eingespart und die Anlage dauerhaft vor Korrosion geschützt.

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Die Oberflächentemperatur der Isolierung über dem Taupunkt zu halten ist der Schlüssel zur effektiven Verhinderung von Tauwasser. Dabei sind die Dämmschichtdicke und die Wärmeleitfähigkeit wichtige Einflussfaktoren, wenn es jedoch um die Kontrolle der Oberflächentemperatur der Isolierung geht, ist der Emissionsgrad der Oberfläche des Dämmstoffes von entscheidender Bedeutung.

Während der Absorptionsgrad die Fähigkeit des Materials bezeichnet, elektromagnetische Wellen aus der Umgebung aufzunehmen, beschreibt der korrelierende Emissionsgrad das Potenzial eines Stoffes, Energie etwa in Form von Wärmestrahlung abzugeben. Durch den hohen Emissionsgrad von nicht reflektierenden dunklen Oberflächen sind diese bestens zur Steuerung der Oberflächentemperatur geeignet. Relativ geringe Dämmdicken können so zur verlässlichen Kontrolle von Tauwasser genutzt werden.

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Gesundheitliche Risiken minimieren: Technische Dämmstoffe aus flexiblen Elastomeren (FEF) und Polyethylen (PEF) unterstützen die Gesundheitsprävention im Heizungs- und Sanitärbereich. Besonders im Hinblick auf die Versorgung mit Trinkwasser wirkt eine korrekte Isolierung der Rohrleitungen bakteriellen Krankheitserregern entgegen. "Legionellen vermehren sich in stagnierendem Wasser bei 25° C bis 60° C oft sprunghaft", erklärt Georg Eleftheriadis, Obmann des europäischen Fachverbandes CEFEP (Celle). "Wärmedämmende Schäume aus FEF und PEF vermeiden gefährliche Temperaturschwankungen und sichern somit die Qualität und Reinheit des Trinkwassers." Geschlossenzellige Dämmstoffe schützen mit ihrer integrierten Dampfbremse die Leitungen zugleich dauerhaft vor Durchfeuchtung und Energieverlusten.

Hohe Qualitätsstandards und ein striktes Reinheitsgebot reglementieren den Umgang mit Trinkwasser in der Europäischen Union. Die EU-Norm EN 806 gibt betriebs-, bau- und verfahrenstechnische Maßnahmen vor, die zur Gewährleistung von sauberem Trinkwasser umgesetzt werden sollen. Das Wachstum von Legionellen und Bakterien wird bei Temperaturen zwischen 25° C und circa 60° C begünstigt, sowohl in Warm- als auch in Kaltwasserleitungen. In kleinen Tröpfchen eingeatmet – beispielsweise als Aerosol in der Dusche – können Legionellen zu einer Lungenentzündung führen. „Um einer mikrobiellen Kontamination entgegenzuwirken, müssen unter anderem warm- und kaltgehende Leitungen durch eine technische Dämmung strikt voneinander isoliert werden", erklärt Georg Eleftheriadis, Obmann der europäischen Interessengemeinschaft CEFEP.

Zuverlässige Dämmung schützt vor Kontamination

Eine fachgerechte Dämmung schützt Warm- und Kaltwasserleitungen effektiv vor falscher Temperierung. Sie hilft nach EN 806-2 das Abkühlen der Warmwasserleitung unter 60 und die Erwärmung des Kaltwassers über 25° C zu verhindern. Grundsätzlich ist zu prüfen, ob die Dämmstoffdicke korrekt bestimmt wurde. Dabei sind auch wesentliche Einflussgrößen wie Luftfeuchtigkeit, Raumtemperatur und Anlagentemperatur zu berücksichtigen. Je geringer die Wärmeleitfähigkeit, desto dünner kann die Isolierung sein. Dabei muss eine Durchfeuchtung der Dämmstoffe vermieden werden, da sich sonst die Dämmeigenschaften des Materials verschlechtern. Hier leisten geschlossenzellige Materialien wie technische Schäume aus flexiblen Elastomeren (FEF) und Polyethylen (PEF) gute Arbeit - vor allem an sanitären Kaltwasserleitungen. Denn wenn die Betriebstemperatur der Leitungen niedriger ist als die der Umgebungsluft, schlägt sich Luftfeuchtigkeit als Tauwasser nieder. Mit der richtigen Dicke wirken Schäume aus FEF und PEF dieser Tauwasserbildung an der Installation entgegen. Dank ihrer integrierten "Dampfbremse" verhindern sie zugleich, dass Feuchtigkeit den Dämmstoff durchdringt. So helfen sie nicht nur die Wassertemperaturen konstant zu halten und damit die Rohroberfläche zu schützen, sondern dienen auch in erheblichem Maße der Energieeinsparung.

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Seit Einführung der aktuellen Bauproduktenverordnung (BauPVO) sind Hersteller dazu verpflichtet, die Übereinstimmung ihrer Produkte mit den Anforderungen der BauPVO zu garantieren. Dafür müssen sie eine Leistungserklärung ausfüllen, die zur Anbringung eines CE-Kennzeichens berechtigt. Nur mit diesem „CE-Logo“ versehene Produkte dürfen im europäischen Handelsraum vermarktet werden. Auch die führenden Hersteller von technischen Dämmstoffen aus flexiblen Elastomer- (FEF) und Polyethylen-Schäumen (PEF) sorgen für eine entsprechende Markierung. Vereint in der europäischen Interessengemeinschaft „CEFEP“ setzen sie sich zudem für einheitliche Standards und eine klare Informationslage ein. Denn gerade Importeure, Händler und Anwender sollten sich gut informieren, für welche Bereiche das jeweilige Isoliermaterial geeignet ist und wie es richtig angewendet wird.

Das CE-Kennzeichen steht für Produktnormen, die einem gesamteuropäischen Anforderungsprofil gerecht werden. Dank einer Philosophie, die auf gemeinsame Standards setzt, hat sich im Jahr 2012 auch der Fachverband „CEFEP“ gegründet. Ihre Mitglieder produzieren technische Dämmstoffe, die in Europa zugelassen sind und das CE-Kennzeichen tragen. Damit erklären sie, dass ihre Produkte den einschlägigen EU-Vorschriften entsprechen.

Die wichtigsten Normen für FEF- und PEF-Dämmung

Wie bei allen Handelsprodukten basiert das CE-Kennzeichen auf einer Leistungserklärung, in der die „Wesentlichen Merkmale“ des Produktes eingetragen sind. Im Falle von technischen Dämmstoffen aus FEF und PEF sind zwei EU-Normen grundsätzlich relevant: Die EN 14304 findet Anwendung für Wärmedämmstoffe aus flexiblen Elastomer-Schäumen (FEF) zur technischen Gebäudeausrüstung und für betriebstechnische Anlagen in der Industrie, die typischerweise für einen Temperaturbereich von etwa -50° C bis +110° C genutzt werden. Aber auch Anwendungen über diesen Bereich hinaus sind nach Rücksprache mit den Herstellern möglich. Daneben bezieht sich die EN 14313 auf Dämmprodukte, die aus Polyethylen-Schäumen (PEF) bestehen. Zusätzlich wird bei technischen Dämmstoffen zwischen ebenen Produkten (Dämmplatten) und linearen Produkten (Schläuchen) unterschieden. Angaben zur Wärmeleitfähigkeit und zum Brandverhalten sind in beiden Kategorien obligatorisch. Für die Beurteilung der Materialien spielen auch Daten zum Wasserdampfdiffusions-Widerstand sowie zur Abgabe korrosiver Substanzen eine Rolle. Beide Produktnormen verlangen Prüfverfahren für die werkseigene Produktionskontrolle (FPC) sowie eine Erstprüfung (PTD).

Mehr Planungssicherheit für Anwender

Für die Baubranche bedeutet der Übergang zur BauPVO und zu harmonisierten europäischen Produktstandards eine grundlegende Änderung. Traditionell beschrieben nationale Produktstandards meist die spezifische Nutzung und Leistung von Produkten. Dies hat sich mit der Einführung des CE-Zeichens gewandelt, da nun harmonisierte Prüf- und Bewertungsmethoden anzuwenden sind und diese mit den EU-Normen übereinstimmen müssen. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union legen ihre Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Gebäuden und Bauprodukten dabei selbstständig fest.

Für Planer und Anwender ist es enorm hilfreich, wenn die Leistungserklärung vollständige Angaben enthält – was in der Praxis vieler Branchen aber nicht immer der Fall ist. So gibt es für Hersteller oftmals die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welche „Wesentlichen Merkmale“ geprüft und bescheinigt werden. Dies macht es für Planer schwierig, die Produkte zu vergleichen und festzustellen, ob sie für den jeweiligen Anwendungsbereich geeignet sind. Für die richtige Auswahl eines Bauproduktes trägt er allerdings selbst die Verantwortung. Bei der Beschreibung ihrer Produkte setzen die CEFEP-Mitglieder daher auf hohe Genauigkeit und eindeutige Angaben.

Einheitliche europäische Brandklassifizierung

Mit den europäischen Produktnormen sind zugleich auch die neuen europäischen Brandklassen (A bis F) nach EN 13501-1 in Kraft getreten. Demnach wenden die Zertifizierungsstellen zur Beurteilung des Brandverhaltens von technischen Dämmstoffen einheitliche Prüfverfahren an. Für brennbare Dämmstoffe der Klassen B bis D ist das SBI-Prüfverfahren (Single Burning Item) erforderlich, das den Beitrag des Bauproduktes zu einem sich entwickelnden Brand bewertet. Lineare Produkte werden zusätzlich mit einem tiefgestellten „L“ gekennzeichnet. Neu ist zudem die Prüfung der Rauchentwicklung mit der Angabe „s“ (für „smoke“) sowie des brennenden Abtropfens mit der Angabe „d“ (für „droplets“). Die Euroklasse E wird für Dämmstoffe durch den Entzündbarkeits-Test gemäß EN ISO 11925-2 nachgewiesen.

Um ihren Kunden schon vor der Anlieferung von technischen Dämmstoffen größtmögliche Klarheit zu bieten, stellen die CEFEP-Mitglieder ihre Leistungserklärungen bereits im Vorfeld zur Verfügung – zum Beispiel als PDF-Download auf der eigenen Homepage. „Bezüglich der erklärten Leistungen zu unseren Produkten wollen wir möglichst viel Transparenz schaffen und so eine hohe Sicherheit bei der Produktwahl erreichen“, versichert Georg Eleftheriadis, Vorsitzender der Gütegemeinschaft Hartschaum und Obmann der CEFEP. „Bei Fragen stehen wir Händlern, Planern und Anwendern gern beratend zur Seite.“

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Mind the Gap: Zusätzliche Energieeinsparpotentiale realisieren

Die Verwendung flexibler, geschlossenzelliger Dämmsysteme reduzieren Wärmebrücken eines Rohrleitungssystems sowie den Energieverbrauch.

 

Tauwasserverhinderung

Lernen Sie mehr zum Thema Verhinderung von Tauwasser bei kälte- und klimatechnischen Anlagen.

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