Technischer Blog CEFEP

Mind the Gap: Zusätzliche Energieeinsparpotentiale realisieren

Die Isolierung von Rohrleitungen der technischen Gebäudeausrüstung findet oft nur nachträglich Berücksichtigung und wird meist ohne Rücksicht auf Details, Art des Dämmmaterials und Installation vorgenommen. Dies führt oft zu nicht fachgerecht gedämmten Anlagenteilen wie Flanschen, Ventilen oder Rohrstutzen. Schwierig zugängliche Rohrleitungsteile bleiben oft ungedämmt oder werden in manchen Fällen mit PVC bzw. Klebebändern überdeckt.

Die Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft(FfE) in München hat im 2012 eine Studie zur Auswirkung mangelhafter und unvollständiger (thermischer) Dämmung bei Rohren und Rohrleitungen durchgeführt. Sechs bestehende, gedämmte Rohrleitungssysteme unterschiedlicher Unternehmen wurden in die Studie mit einbezogen.

Die Ergebnisse deckten ein enormes Einsparpotenzial auf: eine Nachrüstung aller ungedämmten Komponenten des Rohrleitungssystems würde den Energieverlust um mehr als 20%(1) reduzieren.

Obwohl nicht für alle Gebäude und Anwendungsarten repräsentativ zeigen die Erkenntnisse aus der Studie klar, dass eine lückenlose Wärmedämmung von Rohrleitungen eine deutliche Auswirkung haben kann. Besonders wenn es darum geht, den Energieverbrauch und CO2- Ausstoß von Gebäuden zu verringern.

Quelle: (1) (1) FfE Studie – Energieeinsparpotenzial durch technische Dämmungen (Endbericht, November 2012)

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